Buddha Statue

BEDEUTUNG DER ACHTSAMKEIT

Du bist achtsam, wenn du mit Deinem Körper und Geist im Hier und Jetzt verweilst, ohne zu werten.²

So oder so ähnlich liest man oft die Erklärung für den Begriff Achtsamkeit. Doch ist die Erklärung für viele gerade westlich geprägte Menschen nicht ausreichend.

Auch wenn sie dann lesen, man soll meditieren und dizipliniert seine Übungen nachgehen, ist bei vielen die Motivation schon weg. Verstandlich wohl.

Darum hier meine Erklärung, ja es geht um das erleben im Hier und Jetzt. Schließlich ist die Gegenwart der einzige Moment den wir wissentlich beeinflußen können. Doch was bedeutet das genau?

Es geht darum, dass Du das was Du gerade tust mit 100% Aufmerksamkeit tust. Kein Multitasting! (Wusstest Du, dass die meisten Menschen nicht zum Multitasting fähig sind? Es ist nämlich eine extrem seltene Fähigkeit.

Die meisten tun zwar mehrere Dinge scheinbar gleichzeitig, dabei wechselt aber ihre Aufmerksamkeit die ganze Zeit innerhalb von wenigen Sekunden hin und her. Darum ist es auch so unglaublich Energie fressend und ja ich vertrete auch die Meinung, es ist extrem ungesund.)³

Du nimmst wahr, was um dich herum passiert. Was in Dir passiert, aber Du wertest es nicht.

Dazu brauchst Du nicht stundenlang meditieren! Mediatation geht nicht ohne Achtsamkeit, dass ist klar, aber Achtsamkeit geht ohne Meditation.

Du kannst in alltäglichen Dingen achtsam sein. Sprich voll konzentriert.

Bei essen zum Beispiel. Man hast Du das letzte mal Dein Essen ohne Ablenkung (Gespräche, Musik, Fernseher, Handy oä.) zu dir genommen? Oder wann hast Du das letzte mal geduscht, ohne über Probleme, Gespräche oder Deine To-Do-Liste nachzudenken?

Du siehst, rein von der Erklärung her ist es leicht erklärt.

Jetzt zum, wie ich finde, heiklem Thema... keine Wertung!

Ja seine Gedanken, Empfindungen und seine Umwelt als das wahrzunehmen wie es ist, ist richtig. Damit ist aber nicht gemeint, dass sie keinen Wert haben oder noch schlimmer man alles als hinnehmen muss.

Bitte, bitte lass Dir nicht einreden, dass Du alles ohne Wertung hinnehmen müsst. Sprichwörtlich Du die andere Wange auch noch hinhalten sollst. Bitte nicht! Keiner möchte willenlose Zombies oder Ja- Sager.

(Dazu ein passenden Artikel: www.tagesspiegel.de )

Ein Essay, eine wie ich finde berechtigte Kritik. Allerdings muss ich sagen, dass die Betrachtung der Achtsamkeit sehr oberflächlich betrachtet ist. Aber leider spiegelt es die Ansicht von vielen Menschen wieder, leider auch von Menschen die die Achtsamkeit unterrichten. Bekanntlich ist ein/e Schüler/in nur so gut, wie sein Lehrer.

Darum von mir nochmal die Erklärung, bei "keine Wertung", geht es darum, dass Du lernst Situationen als das wahrzunehmen, wie sie sind.

Zum Beispiel: Einen Sonnenuntergang, viele denken "Oh wie schön", "Was für tolle Farben." "Wie damals, als ich in..... war." Und zack ist man in Gedanken bei vergangenem und nicht mehr beim eigentlichem Sonnenuntergang. Was sehr schade ist. Achtsam sein heißt in diesem Moment, die aufkommenden Gefühle und Gedanken ziehen zu lassen. Ihnen in diesem Moment keine Bedeutung bei zu messen. Du nimmst mit all deinen Sinn an diesem Moment teil. Siehst, riechst, hörst, fühlst und schmeckst.

Das ist die höchste Kunst, dass ist achtsam sein im Hier und Jetzt ohne Wertung.

Klingt vielleicht einfach, aber das ist es nicht. Es Bedarf Übung, Geduld und Wertschätzung Dir selbst gegenüber.

Trotzdem lohnt sich dieser Weg, natürlich um sich selbst zu optimieren. Aber und das finde ich viel wichtiger, Du hast so die Chance glücklicher zu werden, da Du dein Glück erkennen kannst.

Na jetzt überzeugt und Mut den neuen Weg zu beschreiten? Ich zeige Dir gerne wie das geht.






Quellen

²  planet-wissen

³ www.hna.de